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  • AutorenbildEvy

Was tut deinem Körper gut - ein kleiner Deepdive

Es gibt eine Eigenschaft in deinem Chart, wo ich rauslesen kann, was deinem Köper gut tut, was dir Heilung bringt, wo sich dein Körper wohl fühlt. Dazu muss ich aber jetzt schon sage, dazu brauchst du eine super genau Geburtszeit.

So oder so, möchte ich dir aber nicht die eine Wahrheit zu dir aufdrücken sondern dich einladen, selber zu experimentieren und herauszufinden, ob sich dieses Merkmal für dich so heilend, entspannend, wohltuend anfühlt oder ob es dich mehr stresst. Vielleicht kannst du so erkennen, warum Diäten für dich nicht funktionieren oder warum du Abends immer so hunger hast, vielleicht auch warum du beim Essen unter lauten Bedingungen immer so Blähungen bekommst. Das kann dir auch mega gut helfen, deine Kinder und ihr Essverhalten zu verstehe und diesem Raum zu geben.


Legen wir mal los mit ein paar Fakten. Sorry da musst du durch, denn ich liebe Fakten ;)

Wenn du dir von mir ein Chart erstellen lässt, wirst du überhalb deiner Chart 4 Pfeile sehen mit verschiedenen Zahlen dazu. Hier schauen wir die grosse Zahl und der zugehörige Pfeil oben links an. Diese Kombination verrät uns dein Ernährungstyp: wie oder unter welchen Bedingungen du was essen solltest um deinem Körper was gutes zu tun.




Die grosse Zahl oben Links kann von 1-6 gehen und mit den Pfeil entweder links oder recht ergeben sich somit 12 Kombinationen, die ich hier versuche mal kurz und bündig anzuschneiden. Hier die Übersicht der Varianten




1 Appetit

Mit der Zahl 1 ist es für dich wichtig nur zu essen wenn du hungrig bist. Fokussiere dich auf einfache, natürliche und saisonale Nahrung. Du musst deine Nahrungsmittel nicht verarbeiten sonder am besten gleich roh geniessen. Pflück dir ein Apfel und beiss rein, mach nicht ein Apfelkuchen draus. Dein Körper bevorzugt die frischen und unverarbeiteten Lebensmittel.


Pfeil nach Links: Jäger

Als Jäger kannst du lange ohne Essen auskommen. Denn früher mussten die Jäger lange jagen bis sie eine Beute erlegt hatten und durften dann ein riesen Essen zu sich nehmen. Das gilt auch für dich. Snacke nicht ständig sonder konzentrier dich auf die grossen Mahlzeiten. Du kannst gerne immer wieder das gleiche essen, das mussten die Jäger auch weil sie alles bis zum Ende ihre Beute aufgebraucht hatte. Dabei legst du wert auf einfache und eher wenig verschiedene Zutaten. Du kannst sehr gut mit leerem Magen aktiv sein und dann einen riesen Teller essen.

Pfeil nach Rechts: Sammler

Als Sammler bist du eher das Gegenteil vom Jäger. Du bist unterwegs und sammelst alles auf, was sich dir an Nahrung zeigt an Beeren, Wurzeln, Blätter, etc. Für dich ist es daher wichtig, ständig immer mal wieder was zu dir zu nehmen. Achte dabei auf sehr viel Abwechslung und dass du isst bevor du hunger hast. Plane deine Essenmöglichkeiten schon morgens in dein Alltag ein, damit du immer weisst wo du die nächste Möglichkeit hast was gutes und naturbelassenes zu bekommen, das wird dir Helfen dein Energieniveau konstant zu halten.


2 Geschmack

Mit dem Charakter Geschmakt, darfst du wählerisch sein und wirklich nur essen war dir schmeckt. Du strebst nach dem besten Geschmackserlebnis. Dabei müssen es nicht nur pure und einzelne Geschmäcker sein, du darfst gerne mischen und auch verarbeitete Speisen zu dir nehmen. Du testest gern neues aber wenn du dein Gaumen-Schmaus gefunden hast, kannst du gut immer wieder das gleiche essen. Kennst du das evtl. aus deiner immer der gleich Bestellung im Restaurant?


Pfeil nach links: Selektion

Du testest gerne mal was neues. Schmeckt es dir aber nicht, wirst du es nie mehr kosten, das ist nun vorbei. Du darfst wissen, wenn du das isst was deinem Gaumen schmeckt, dann brauchst du nicht viel Abwechslung (wie es oft aus der Ernährungswissenschaft vorgeschlagen wird). Wage mal das Experiment und schaue, ob dein Körper vielleicht doch alles bekommt was er braucht wenn du deinen Geschmacksnerven vertraust.

Pfeil nach rechts: Diskriminierung

Du isst was du kennst und wagst dich nicht so gerne an neues ran. Du hast so ein Gefühl in dir, das dir schon vor du was probierst sagt ob du es magst oder nicht. Das ist total ok so für dich. Vertraue drauf, dass durch diese Ernährungsweise alles für dich drin ist was du brauchst.


3 Durst

Dein Fokus ist nicht so stark auf der Art des Nahrungsmittels sonder eher auf der Flüssigkeitszunahme. Du bist der Typ der sich wirklich an der Nase nehmen sollte um genug zu trinken. Wenn du Nahrung zu dir nimmst, geht es darum diese zu transformieren. Du darfst gerne damit spiele deine Lebensmittel zu kochen, dünsten, pürieren, erhitzen, etc.


Pfeil nach links: Heiss

Du liebst es vor allem heisse Dinge zu dir zu nehmen. Dein Körper kann viel besser mit warmen und gekochten Essen umgehen, egal bei welchen Temperaturen.

Pfeil nach rechts: Kalt

Du liebst es, wenn dein Essen mal etwas stehen geblieben ist und schon nicht mehr so heiss ist. Vielleicht schaust du mal wie sich dein Köper fühlt, wenn du auch im Winter auf Salate und Fruchtsäfte setzt? Mach dir auf jeden Fall kein Gewissen, wenn dir dein Essen viel zu heiss vorkommt. Vergiss dabei einfach das Trinken nicht.


4 Emotionale Berührung

Ab diesem Typ geht es nicht mehr so genau was und in welcher Form du dein Essen zu dir nimmst. Natürlich ist es weiterhin empfohlen dich gesund zu ernähren. Jedoch hat für dich als Berührungs-Typ die emotionale Komponenten einen deutlich grösseren Einfluss auf dein Körper als die Nahrung selbst. Es geht um deine Gefühle, die Menschen die mir dir Essen, deine Wahrnehmung der Umgebung beim Essen. Es geht darum, dass du beim Essen emotional berührt sein möchtest.


Pfeil nach links: Ruhig

Du möchtest gerne in einer ruhigen und stillen Umgebung Essen. Dein Körper möchte keine Ablenkung, keine Diskussionen, kein Anregung. Versuche beim Essen mehr nach innen zu spüren und deine Ruhe zu finden und geniessen.

Pfeil nach rechts: Anregend

Für dich ist ein volles Restaurant mit anregenden Gesprächen, Gläser mit denen angestossen wird, Menschen die Lachen und Freude, dort fühlst du dich wohl. Deine Ess-Umgebung darf ich anregen und stimulieren. Das kann auch am Strassenrand sein, ein voller Zug oder eine unterhaltsame Fernsehshow.


5 Klang

Dein Körper ist akustisch sehr sensibel. Gerade wenn sich dein Köper nicht so gut fühlt, zb. wenn du krank bist, darfst du vor allem darauf achten, deinem Köper akustisch die korrekte Umgebung zu bieten. Gesunden essen kann dich hier auch unterstützen aber besser als die heisse Suppe ist hier die richtigen Töne. Dein Körper ist angepasst und kann so gut wie alles aufnehmen und gut verdauen, da macht auch ab und zu mal Fast Food nicht das riesen Unwohlsein danach aus. Jedoch hat der Klang eine grosse Auswirkung auf deinen Körper.


Pfeil nach links: Laut

Dein Körper fühl sich wohl, wenn beim Essen Musik läuft, Gespräche im Gang sind und es mal etwas lauter ist. Spür mal rein ob du früher satt bist, wenn du zum essen deine Ohren mit-anregst. Teste selber wie laut es genau sein darf für dich.

Pfeil nach rechts: Leise

Störende, laute und unangenehme Geräusche stören dein Essverhalten und wirken sich eher negativ auf deinen Körper aus. Du möchtest gerne in Ruhe essen. Schau mal was den Unterschied macht, wenn du dir diesen Raum gibst.


6 Licht

Beim letzen Typ geht es nicht mehr um die Nahrung oder die Umgebung selber. Was dich beeinflusst ist das Licht. Je nach dem was für ein Licht und zu welchem Zeitpunkt, wirkt sich das fördernd oder hemmend für dein Körper an.


Pfeil nach links: Tag

Sobald die Sonne aufgeht, ist es für dich Zeit an Essen zu denken. Dein Körper braucht das UV-Licht der Sonne um deine Nahrung zu verarbeiten. Abends spät essen ist daher nicht so förderlich für dich. Hast du schon gemerkt, dass du dann evtl. ganz schlecht schlafen kannst?

Pfeil nach rechts: Nacht

Für dich ist der Sonnenuntergang der Start um mit Essen zu beginnen. Eine richtige grosse Mahlzeit am Abend kann für dein Körper sehr energetisierend wirken und du hast selten Probleme mit vollem Magen zu schlafen.


Ganz schön viele unterschiedliche Ess-Typen oder? Gerade in Familien, welche zusammen Essen möchte kann das schon mal eine Herausforderung sein, all den Typen gerecht zu werden. Versuch das ganze aber nicht total ernst umzusetzen. Finde spielerisch raus, wann und was du wie in dein Alltag integrieren kannst. Vielleicht hilft es dir sich auch einfach ein Verständnis für andere zu bekommen, die sich am Mittag immer verziehen und du doch so gerne mit allen sprechen und lachen möchtest. Oder wenn deine Kinder ohne Unterhaltung nicht gleich essen wie am stillen Mittagstisch.


Natürlich sollte man sein Ess-Typ nicht so abgesondert betrachten, denn es spielen noch viele weitere Faktoren mit rein. In Human Design ist alles so miteinander vernetzt, genau das macht es auch so spannend. Hat dich die Neugier geweckt? Frag mich gerne für eine individuelle Beratung zu deinem Chart. Ich freu mich :D



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